Ein Frosch, ist er auch noch so klein möcht nicht mehr ohne Freundin sein. Drum kämpft er lange und verbissen und hat bald eine aufgerissen.
Auf seinem Blatt zieht er sie aus. Sie krabbelt ihn an seiner Laus. Er ringt um Luft an ihrem Busen, und läßt sich liebevoll umschmusen.
Sein Schniegelwutz fängt an zu steigen, beginnt langsam an Form zu zeigen und steht dann senkrecht in die Luft. So schiebt er ihn in ihre Gruft.
Zurück und vor, vor und zurück, für beide ist's ein großes Glück, den Heißgeliebten zu besitzen. Da plötzlich fängt es an zu spritzen.
Sie stöhnt laut auf und drückt ihn fester. Das letzte Tröpfchen aus sich preßt er und küßt sie liebevoll und stumm.
Sein Schniegelwutz wird wieder krumm.
Erschöpft sinkt er dann auf sein Blatt,
ist vom Gescheh'nen noch ganz matt. Er küßt sie zart, er liebt sie sehr, doch morgen erst gibt's wieder mehr.